Schwarze Kartoffelbrötchen – super knusprig

Zutaten:

350 g Kartoffeln

2 TL Meersalz

1 Päckchen Trockenhefe

1 EL Olivenöl

330 g Dinkelmehl frisch gemahlen

4 EL Leinsamen 

4 g Sepiatinte

etwas Sesam zum bestreuen

Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen und die Leinsamen schroten und mit etwas Wasser quellen lassen.

Hefe in 60 ml warmen Wasser einrühren und kurz stehen lassen.

Die abgekühlten Kartoffeln zerdrücken und in eine Knetschüssel geben. Öl und Hefewasser unter die Kartoffeln arbeiten und die Sepiatinte hinzufügen. Mehl, gequollenen Leinsamen und 2 TL Salz nach und nach beigeben. Den Teig kneten bis er schön geschmeidig ist. Die Schüssel nun abdecken und den Teig eine halbe Stunde gehen lassen. 

Vom Teig nach Belieben große Stücke zu Brötchen formen (ergibt je nach Größe etwa 8-10 Brötchen).  Die Brötchen auf ein Backblech legen und nochmals mit einem Geschirrhandtuch bedeckt 1/2 Std. gehen lassen.

Den Backofen auf 175 °C -200°C vorheizen.

Die Brötchen mit Wasser bestreichen und mit hellem Sesam bestreuen.

In den heißen Backofen schieben und ca. 40 Minuten backen, mindestens 20 min. mit dem Anschneiden warten.

 

Auf die untere Hälfte des Burger-Brötchens lege ich:

1. Weltbeste Burger-Patties

2. Salat 

3. Tomatenscheiben

4. Gurkenscheiben

5. Tomatenketchup 

6. Senf

Die obere Hälfte des Burger-Brötchens

Fertig!

Das ist immer sehr lecker

Buchweizen-Rohkost-Frühstück

  • 150 g Buchweizen über Nacht in Wasser einweichen, abspülen und mit neuem Wasser am besten im Dampfgarer bei 40°C 20 min. erwärmen.

Sauce:

  • 1 Banane
  • 150 g Erdbeeren (oder Papaya oder ein anderes Obst)
  • 25 g Rhabarber (oder mehr, wenn der säuerliche Geschmack angenehm ist), kann ersetzt werden durch 1-2 EL Limettensaft, wenn keine Rhabarber-Zeit mehr ist 🙂
  • 40 g geschälte Mandeln
  • 5 g Ingwer
  • 20 ml schwarzer Johannisbeersaft
  • etwas Meersalz
  • Alle Zutaten putzen, in Stücke schneiden und fein pürieren.

Deko:

ein paar Bananen- und Erdbeerscheiben, andere Beeren (Blaubeeren, Johannisbeeren o.ä.), etwas Chia und ein paar Minzblättchen

Buchweizen ist gluten- und lektinfrei. Es enthält alle essentiellen Aminosäuren, Rutin, Lezithin, ist reich an Flavonoiden und Q10, enthält alle B-Vitamine und als Mineralstoffe besonders Magnesium, Mangan und Selen.

Goji-Sesam-Konfekt

  • 100 g helle Sesamsamen im Ofen bei 150-175 °C etwa 10 min. rösten
  • 200 g Datteln fein pürieren, evtl. durch den Fleischwolf
  • 40 g Goji-Beeren grob hacken und alles mit
  • 2 EL Chia-Samen (frisch geschrotet) und
  • 2 TL Flohsamenschalen mischen.

Ein etwa 0,5 cm hohes Rechteck ausrollen, etwa 1×1 cm große Würfel schneiden und mit den Fingern für glatte Ränder sorgen. (Kugeln kann man auch formen, die Würfel sehen aber edler aus.)

Flohsamen sorgen für eine gute Verdauung, Chia versorgt uns mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, Sesam ist sehr reich an Kalzium und Goji-Beeren sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Anti-Oxidantien sowie Eisen, Selen und Zink.

Bananen-Kokos-Pancakes

Momentaufnahme meiner Tochter (10 Jahre): „Das sind die bestenPfannkuchen, die ich je gegessen habe!“

  • 2 Bio!-Bananen
  • Kokosöl für die Pfanne
  • Kokosblütenzucker (2-5 EL)
  • 2 Eier oder das Bananen-Fruchtfleisch schaumig geschlagen (ansonsten können die Bananen zum naschen freigegeben werden)
  • 400 ml Koch-Kokosmilch
  • 80 g Buchweizenmehl
  • 80 g Dinkelmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Dattelsirup, Kokosraspel und frische exotische Früchte als Garnitur
  • Für den Teig entweder die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und Eigelb mit Kokosmilch, Mehl und Backpulver schaumig rühren oder für die vegane Variante anstatt der Eier das mit einer Gabel o.ä. schaumig geschlagene Bananen-Fruchtfleisch benutzen (Bananen vor dem Schälen waschen und abtrocknen). Den Teig eine Weile stehen lassen.

Derweil harte Teile der Bananenschalen oben und unten entfernen und die Streifen in schmale Stücke schneiden. Diese in Kokosöl und 1-2 EL Kokosblütenzucker ein bisschen brutzeln lassen. Danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Bananenschalenstücke zum Teig geben und evtl. Eischnee unterheben. 

Zum Ausbacken, Kokosöl in der Pfanne wieder jeweils mit wenig Kokosblütenzucker erhitzen und wenig Teig für kleine Pancakes von beiden Seiten braten (ergibt 8-10 Stück). 

Mit Dattelsirup, Kokosraspel und frischen exotischen Früchten oder Beeren garnieren. 

White Smoothie

  

Zutaten:

500 ml Apfelsaft

300-400 ml Kokosnussmilch

2 Bananen

etwa 60 Cashewkerne (= 150-175 g)

20 ml Limettensaft

Zubereitung:

Am Anfang alle Cashewkerne mit nur ein bisschen Apfelsaft in den Mixer tun und so lange mixen bis die Cashewkerne ganz fein sind. Dann die Erdbeeren und die Bananen hinzu fügen, bei Bedarf schon etwas Kokosnussmilch oder Apfelsaft dazu geben. Wenn alle festen Zutaten fein sind den restlichen Apfelsaft, die restliche Kokosnussmilch und den Limettensaft hinein gießen und mixen bis alles gut vermischt ist – fertig. Jetzt in Gläsern servieren und genießen.

Tomatenaufstrich

  • 6-10 getrocknete Tomaten über Nacht oder mehrere Stunden in Wasser eingeweicht
  • 50-75 g Walnüsse, können auch in Wasser eingeweicht werden

Beides am nächsten Tag abspülen und Tomaten evtl. etwas ausdrücken und in Stücke schneiden.

  • 2 Knoblauchzehen, klein schneiden
  • 100 ml bzw. g Tomatenmark
  • etwa 100 ml Olivenöl
  • ein Schuss Balsamico- oder Weinessig
  • 15-30 g glatte Petersilie klein geschnitten, so dass sich die Stiele nicht um den Pürierstab wickeln

Alle Zutaten glatt pürieren. 

Die weiße Sauce

60 g Mandelmus

70 ml Wasser 

1 TL Limtettensaft

Meersalz

Pfeffer

Muskat

Wasser und Mandelmus in einem Topf unter Rühren kurz aufkochen lassen. Es dickt an wie eine Mehlschwitze. Etwa 1 TL Limettensaft unterrühren und mit Pfeffer, Muskat und evtl. etwas Meersalz abschmecken.

Diese Sauce passt jetzt besonders gut zu Spargel, aber schmeckt auch aufs Brot oder zu Nudeln, zu einem schärferen Curry oder kann wie eine Béchamel-Sauce verwendet werden. Bei uns wird sie auch manchmal einfach so „pur“ gegessen. – Guten Appetit!

Orangen-Sellerie-Wasser

Die Schale von zwei Orangen und zwei Stangen ganz fein gehackten Staudensellerie mit 1,5 Liter 70°C heißem Wasser für ca. 10 min ziehen lassen. Einen gehäuften EL Eisenkraut-Tee dazugeben, umrühren und nochmals 10 min. ziehen lassen. Den Sud durch ein Sieb geben und kühlen. Vor dem Trinken noch einmal den selben Anteil Wasser hinzufügen.

Anstatt Staudensellerie kannst Du auch ein Stück Knollensellerie benutzen.

Die Farben unserer Lebensmittel

Frisches Grün, leuchtendes Gelb, saftiges Rot, sattes Blau-Violett – verantwortlich dafür sind verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe.

Grün ist schon bei Hildegard von Bingen die Farbe der Heilkraft, sie bildete den Begriff Viriditas = Grünkraft (vom lat. viridis = grün). Chlorophyll macht Salate, Erbsen, Gurken, Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Lauch und Kiwis grün. Chlorophyll, Glycosinolate (in verschiedenen Kohlsorten) und Sulforaphan (v.a. in Brokkoli, Kapuzinerkresse und Meerrettich) steigern die Aktivität der Immunzellen, helfen beim Entgiften und schützen die Zellen. Epigallocatechingallat des grünen Tees wirkt entgiftend und antioxidativ.

Anthozyane färben Heidelbeeren, Holunderbeeren, Brombeeren, Feigen, Rote Beete, Radicchio, Rotkohl oder Auberginen blau und lila. Sie schützen unsere Haut, sind gut fürs Sehen und wirken Entzündungen entgegen.

Carotinoide bringen das Orange in Karotten, Kurkuma, Apfelsinen, Mandarinen, Mango, Kürbis, Aprikosen. Curcurmin ist das stärkste natürliche entzündungshemmende Mittel. Auch die Polyphenole, Terpene, Flavonoide aus der Schale von Zitrusfrüchten wirken entzündungshemmend. Beta-Karotin schützt z.B. die Haut vor der schädigenden UV-Strahlung und ist gut für die Augen. Lycopin (ein weiteres Carotinoid) ist in den roten Tomaten, Roter Beete, Hagebutten, Radieschen für die Rotfärbung verantwortlich. Viele Carotinoide wirken als Antioxidantien und wirken so  Entstehung von Krankheiten und der Hautalterung entgegen. Resveratrol aus dem Rotwein ist ein Anti-aging-Faktor und wirkt blutdrucksenkend. 

Auch weiße Lebensmittel enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffe: Allicin im Knoblauch wirkt entgiftend, Quercetin aus Zwiebel und Apfel wirkt antiallergen,

Der schwarze Kakao enthält Antioxidantien, Proanthocyanidine und Polyphenole für die positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System nachgewiesen sind.

All diese positiv wirkenden Stoffe nehmen wir täglich zu uns, wenn wir natürlich bunte Lebensmittel konsumieren!

Warum bunt?

Sekundäre Pflanzenstoffe machen unser Leben bunt!

Unsere Lebensmittel versorgen uns mit Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) und  Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe).

Obst und Gemüse enthalten beachtliche Mengen an sekundären Pflanzenstoffen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse enthält 1-2 g sekundäre Pflanzenstoffe, das ist ein Cocktail aus 5000-10.000 verschiedenen Verbindungen pro Tag!

„Sekundär“ heißen sie, weil sie als Zweites entdeckt wurden. Wir kennen sie alle aus unserem täglichen Leben, denn sie machen unser Leben bunt. Sie sind verantwortlich für die Farbe unserer Früchte, für deren Geruch und für andere Sinneswahrnehmungen, wie z.B. die Schärfe von Pfeffer oder die zusammenziehende Wirkung von Tee.

Bis vor kurzem wurde der positive Einfluss von Obst und Gemüse zur Vorbeugung chronischer Krankheiten vor allem den Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen zugeschrieben. Die Bedeutung der sekundären Pflanzenstoffe ist aber wahrscheinlich noch größer als die der Vitamine. Als lebenswichtige Substanzen müssen wir neun essentielle Aminosäuren, zwei essentielle Fettsäuren, dreizehn Vitamine, dreizehn Mineralstoffe und 10.000 sekundäre Pflanzenstoffe mit unserer Nahrung aufnehmen.