Bananen-Mandel-Schokobruch-Eis

4 -5 reife Bananen, in ca. 0,5 – 1 cm breiten Scheibchen eingefroren

4 Datteln

2 EL Mandelmus

1 EL Mandeln (ganze braune Mandeln bei 125°C 10-15 min. im Ofen geröstet)

4 Stückchen 70 %ige Schokolade

(1-2 EL Pflanzenmilch wenn nötig)

in einen Mixer zu Eiscreme verarbeiten

optional mit Kokosblütensirup dekorieren und mit Mandel-Schokobruch (etwas Schokolade und noch ein paar Mandeln mit dem Messer grob hacken) bestreut servieren (gut für Sportler zur Regeneration)

Fruchtige Blaubeersuppe

600 g TK Heidelbeeren

1 Bio-Zitrone

1 Apfel

1-2 TL Kokosblütenzucker

800 ml Apfelsaft

3 EL Speisestärke

1 Messerspitze Bourbon-Vanille

1 Prise Fleur de Sel

200 ml (vegane) Schlagsahne

200 g frische Heidelbeeren

Ein Paar Mangostücke ergeben ein gutes farbliches Bild und schmecken auch noch gut.

Apfel ohne Schale in kleine Stücke schneiden und mit 2 El Wasser 2-3 Minuten dünsten, dann mit Kokosblütenzucker bestreuen und unter Rühren leicht karamellisieren lassen.

Dann die TK-Beeren (aufgetaut oder länger erwärmen;-), Apfelsaft zugeben und 3-4 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren, mit einer Prise Flur de Sel abschmecken.

Die Speisestärke mit Bourbon-Vanille und 3-4 EL Wasser glatt rühren und dann zur Blaubeersuppe geben. Unter Rühren kurz aufkochen bis die Suppe eindickt. Nach dem abkühlen die abgeriebene Zitronenschale und 3-4 EL Zitronensaft unterrühren.

Nach Vorliebe im Sommer evtl. für mindestens 30 Minuten kalt stellen. Sie schmeckt aber auch warm sehr gut, dann schmilzt die Sahne :-).

Mit Schlagsahne und frischen Heidelbeeren servieren.

Rotes Tempeh-Sushi

Tempeh besteht aus gekochten Sojabohnen, die mit einem Edelschimmelpilz fermentiert wurden. Es entsteht eine schnittfeste Masse mit vielen gesunden Inhaltsstoffen: viel Eiweiß, B-Vitamine und Eisen. Es hat zunächst einen etwas herben Eigengeschmack, deshalb sollte man Tempeh immer erst in Scheiben geschnitten marinieren.

Für Sushirollen schneiden wir das in Wurstform zu kaufende Tempeh der Länge nach in Sechstel oder Achtel.

einfache Marinade:

70 g Erdnussmus

1E L Rapsöl

2 EL Ahornsirup

4-6 EL Sojasauce

2 EL Limettensaft

6 EL Orangensaft

ein Spritzer Tabasco

Die Tempeh-Scheiben werden damit bestrichen und geschichtet über Nacht im Kühlschrank mariniert. Die Tempeh-Stücke werden dann auf dem Backblech verteilt und bei 150-175°C Umluft etwa 15-20 min. braun gebacken.

perfekter Sushi-Reis wie Ai aus Japan ihn kocht:

Man kann japanischen Rundkornreis oder auch Risottoreis benutzen. Zwei Tassen Reis waschen und mit etwas mehr als zwei Tassen Wasser in einem Topf ca. 15 Minuten einweichen. Danach bis das Wasser auf kleiner Flamme zum kochen bringen (ca. 6 Minuten). Auf der kleinsten Flamme etwa 12 Minuten weiter köcheln. Die Flamme löschen und danach ca. 10-15 Minuten ruhen lassen. Dabei den Deckel nicht öffnen! Nach den 15 Minuten leicht lockern.

Für Sushi-Reis wird gerade so viel Reisessig „schluckweise“ unter den Reis gerührt, dass ein leichter Geschmack zu erahnen ist.

Für den roten Reis hier haben wir stattdessen etwas Rote-Bete-Saft untergerührt bis Farbe und Konsistenz passten.

Füllungen für  Maki-Sushi können verschieden kombiniert werden. Auf dem Foto wurde Tempeh, Avocado und Salatgurke benutzt. Man kann aber auch Avocado, Salatgurke, Karotte, Pilze, Frühlingszwiebel, Salat oder was sonst noch einfällt und schmeckt; alles natürlich in dünne lange Streifen geschnitten.

Shiitake-Pilze sind bei uns sehr beliebt, brauchen aber eine besondere Vorbereitung: Shiitake-Pilze kann man getrocknet kaufen und muss sie dann erst mal in Wasser einweichen, bis sie weich sind. Man drückt das Wasser heraus, scheidet den weichen Pilzen den Strunk ab und schneidet die Pilze dann in schmale Streifen, diese werden in einem Mix aus Sojasauce und Sake (japanischer Reiswein zum Kochen) und eventuell etwas Wasser eine Weile gekocht und vor dem Verwenden leicht ausgedrückt, damit sie nicht so triefen und alles durchweichen.

Nori – geröstete Algenblätter zum wickeln der Sushirollen. Das Nori kann man am besten auf eine Bambusmatte legen und mit dieser rollen. Etwa die Hälfte sollte mit Reis bedeckt sein, dann die Füllung auf das Reisende in der Mitte des Nori legen, die Hälfte mit dem Reis darauf decken und fertig rollen. Das Nori wird feucht und klebt zusammen. Man kann die Rollen mit einem scharfen Messer schneiden.

Traditionell wird Sushi mit Soja-Sauce und Wasabi gegessen.

(Butternut-)Kürbis mit Kichererbsen   

1/2- 1 Butternut-Kürbis in Würfel geschnitten

1 Glas Kichererbsen (abspühlen)

etwa 30 g Kürbiskerne

1 EL Olivenöl

etwas Limettensaft

Curry pulver

Pfeffer

etwas Fleur de sel

alles mit einem Löffel durchmischen, auf ein Blech verteilen und bei etwa 140°C backen bis der Kürbis weich ist (etwa 20 min.)

Kann auf frischem grünen Salat gegessen werden.

Rote Bete Hirsotto

Rapsöl für die Pfanne

1-2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

klein schneiden oder hacken und in der Pfanne andünsten bis sie glasig sind.

250 g Hirse, waschen, hinzufügen und eine Weile unter Rühren mitdünsten

mit 100-200 ml Weißwein (wir bevorzugen Pinot Grigio) ablöschen und so lange köcheln lassen, bis der Wein aufgesogen ist

etwa 500 ml Gemüsebrühe hinzugießen und etwas 20 min. köcheln lassen

Saft einer Orange hinzugeben, auch die abgeriebene Schale kann eingerührt werden

2-4 (je nach Größe) gekochte, geschälte Rote Bete, in Würfel schneiden, unter Rühren erwärmen

mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken

2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und kurz vor dem Servieren unterheben

mit Petersilie bestreut servieren

Die Cashew-Frischecreme kann optisch und geschmacklich noch einen schönen Kontrast setzen. 

Pfefferminz Wasser

Einen Büschel Pfefferminze in eine Karaffe mit Wasser geben,  den Stängel nach oben und die Blätter kneten damit sie den Geschmack gut abgeben. Je länger es zieht desto intensiver wird das Wasser. Den Büschel herausnehmen und das Wasser trinken, man kann ihn auch dekorativ stecken lassen.

Rotes Waldbeeren-Sorbet

150 g Rote-Bete gegart und in Stücke geschnitten und gekühlt

1 Becher Kokos-Joghurt (= 125 g)

75 ml gekühlten Johannisbeersaft (oder ein anderer roter Saft: Traube, Granatapfel, Rote Bete)

im Standmixer zu einer homogenen Masse pürieren

250 g Waldbeeren TK hinzufügen und mit pürieren

nach Geschmack – und je nach dem, welchen Saft man benutzt hat – mit etwas Agavendicksaft süßen

mit Zartbitter-Bruch garniert servieren

Quinotto mit Tomaten und Grünkohl

1 Knoblauchzehe +

1 Zwiebel fein hacken, in 

Olivenöl andünsten

250 g Quinoa bunt im Sieb unter fließendem Wasser abspülen, zugeben und kurz mit dünsten.

0,2 l Weißwein (z.B. Pinot Grigio) angießen und bei kleiner Hitze köcheln, bis das Quinoa die Flüssigkeit aufgesogen hat.

0,6 l Gemüsesuppe nach und nach zugeben und im offenen Topf ca. 15 Minuten garen.

250 g Spinat, Grünkohl o.ä. und

1 Dose Tomaten geschält (400 g) mit Saft/Sauce zugeben und nochmals 10 Minuten bei niederer Hitze garen. Topf vom Herd nehmen und fünf Minuten ziehen lassen. 

evtl. 50 g Parmesan gerieben unterheben

mit Meersalz, Pfeffer frisch gemahlen und 

italienischen Kräutern (z.B. Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin) abschmecken.

Chlorophyll-Wasser

Für Chlorophyll-Wasser einfach frische Kräuter oder Wildkräuter aus dem Garten sammeln, z.B. Spitzwegerich, Schafgarbe, Giersch, Brennnessel, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Petersilie. Alternativ im Winter können auch gekaufte Kräuter, Salat oder Grünkohl verwendet werden. Diese waschen, klein schneiden, Wasser hinzu fügen und mit einem Stabmixer zerkleinern. Absieben und das grüne Wasser genießen.