Einen Büschel Pfefferminze in eine Karaffe mit Wasser geben, den Stängel nach oben und die Blätter kneten damit sie den Geschmack gut abgeben. Je länger es zieht desto intensiver wird das Wasser. Den Büschel herausnehmen und das Wasser trinken, man kann ihn auch dekorativ stecken lassen.
Rotes Waldbeeren-Sorbet
150 g Rote-Bete gegart und in Stücke geschnitten und gekühlt
1 Becher Kokos-Joghurt (= 125 g)
75 ml gekühlten Johannisbeersaft (oder ein anderer roter Saft: Traube, Granatapfel, Rote Bete)
im Standmixer zu einer homogenen Masse pürieren
250 g Waldbeeren TK hinzufügen und mit pürieren
nach Geschmack – und je nach dem, welchen Saft man benutzt hat – mit etwas Agavendicksaft süßen
mit Zartbitter-Bruch garniert servieren
Quinotto mit Tomaten und Grünkohl
1 Knoblauchzehe +
1 Zwiebel fein hacken, in
Olivenöl andünsten
250 g Quinoa bunt im Sieb unter fließendem Wasser abspülen, zugeben und kurz mit dünsten.
0,2 l Weißwein (z.B. Pinot Grigio) angießen und bei kleiner Hitze köcheln, bis das Quinoa die Flüssigkeit aufgesogen hat.
0,6 l Gemüsesuppe nach und nach zugeben und im offenen Topf ca. 15 Minuten garen.
250 g Spinat, Grünkohl o.ä. und
1 Dose Tomaten geschält (400 g) mit Saft/Sauce zugeben und nochmals 10 Minuten bei niederer Hitze garen. Topf vom Herd nehmen und fünf Minuten ziehen lassen.
evtl. 50 g Parmesan gerieben unterheben
mit Meersalz, Pfeffer frisch gemahlen und
italienischen Kräutern (z.B. Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin) abschmecken.
Chlorophyll-Wasser
Für Chlorophyll-Wasser einfach frische Kräuter oder Wildkräuter aus dem Garten sammeln, z.B. Spitzwegerich, Schafgarbe, Giersch, Brennnessel, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Petersilie. Alternativ im Winter können auch gekaufte Kräuter, Salat oder Grünkohl verwendet werden. Diese waschen, klein schneiden, Wasser hinzu fügen und mit einem Stabmixer zerkleinern. Absieben und das grüne Wasser genießen.
Sommerrolle – Winterrolle
im Winter Rotkohl, Möhre, Salatgurke in Streifen schneiden Reispapierblätter kurz in Wasser weichen, mittig ein Salatblatt, darauf die Gemüsestreifen und einige Konjak-Nudeln (abgespült) legen, zuerst die Seiten über die Füllung schlagen und dann einrollen
Sauce 2 EL Sesampaste (Tahin) oder Mandelmus, 1 qcm Ingwer frisch gerieben, 2 EL Wasser, 1 EL Reisessig, 1 EL Sojasauce, 1 EL Agavensirup, Sesam zum bestreuen
im Sommer Möhre, Salatgurke und Mango in Streifen scheiden
Reispapierblätter kurz in Wasser weichen, mittig zuerst einige Minzblätter, dann das Salatblatt, darauf die Gemüse- und Mangostreifen leben und wie oben einrollen
Sauce 100 ml Limettensaft, 50 ml Mirin oder Sake (aufgekocht), 100 ml Sojasauce, etwas Kokosblütensirup
Brotzauber – Saatenbrot
trockene Zutaten:
150 g Haferflocken
135 g gemischte Kerne (Kürbis, Sonnenblume, Sesam)
90 g geschroteter Leinsamen
65 g Haselnüsse
2 Esslöffel geschroteter Chia-Samen
4 EL Flohsamenschalenpulver
1 TL Meersalz
flüssige Zutaten:
1 EL Agavendicksaft
3 EL Kokosöl (bei geringer Temperatur geschmolzen)
350 ml Wasser
Teig abends zubereiten und über Nacht ruhen lassen: Kastenbackform mit Backpapier auskleiden (soll später damit herausgehoben werden). Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Die flüssigen Zutaten warm mischen und dann während des Rührens zu langsam den trockenen Zutaten dazugießen. Zu einer homogenen Masse kneten. Bricht der Teig -> noch etwas Wasser hinzu, ist er zu nass -> nochetwas Hafer, Hirse oder Flohsamenschalenpulver hinzu geben. In der Brotform mit Geschirrtuch bedeckt über nacht ziehen lassen.
Backofen gut vorwärmen, 175 °C. Oberfläche des Brotes mit Wasser benetzen, 30 min. Backen, dann aus der Form heben, erneut benetzen und weitere 30 min. auf dem Rost fertig backen. Vor dem Anschneiden ganz auskühlen lassen.
Gefüllte Pilze
1. weiße Sauce:
60 g Mandelmus (weiß) mit
70 ml Wasser verrühren und erwärmen, bis eine festere Konsistenz entsteht, dann mit
1 TL Zitronensaft
Meersalz
Pfeffer und
Muskat abschmecken.
2. Zutaten grün + Pilzstiele:
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
8 grüne Oliven
250 g Champions
30 g Petersilie
Olivenöl (nach bedarf)
Zubereitung:
Die Pilzstiele abschneiden, ohne den Pilzhut zu beschädigen (diese beiseite legen) und dann klein schneiden, den Knoblauch und die Zwiebel ebenfalls klein schneiden und alles in der Pfanne dünsten, mit den klein geschnittenen Oliven und der gehackten Petersilie am besten mit einem Zauberstab fein pürieren. Nach Geschmack mit weißer Sauce mischen und auf die Pilzhüte aufteilen (in die Pilze). Diese gefüllten Pilze nun im Ofen garen. (150°C, 15-20 min.)
zur Deko evtl. ein paar Zuckerschoten, frische Petersilie oder Schnittlauch darauf streuen/setzen.
Der Rest der Sauce schmeckt als Dip, Brotaufstrich oder auch als Nudelsauce.
Japanische Neujahrssuppe – Oso uni
- Japanischen Suppenfond (Dashi), kann man wie Gemüsebrühpulver kaufen oder selbst kochen. Im gekauften Dashi-Pulver ist Fisch enthalten. Selbst kochen kann man die Brühe aus Gemüse und Kombu (eine Art Seetang) mit oder ohne Bonito.
- Abgeschmeckt wird die Suppe mit Sojasauce und wenig Mirin (japanischer süsser Kochwein).
- Gemüse in dünne lange Streifen geschnitten: weißer Rettich, Karotte, Shiitake, etwa 10-20 min. in der Suppe kochen.
Einlage und Topping:
- Zuckerschoten belesen, in kleine Rauten schneiden, 10 sec. kochen und direkt danach mit kaltem Wasser waschen, dann bleiben sie schön grün.
- Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
- Typisch sind Ricecakes in der Suppe, den man vorher im Ofen aufbackt.
Zum Servieren ein Ricecake in ein Schälchen legen, mit Suppe bedecken und mit Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln betreuen.
Diese Suppe wird in Japan traditionell am 1. Januar zum Frühstück gegessen, um das neue Jahr gesund zu beginnen.
Bunte Cracker
150 g (1 Cup) Gold-Leinsamen geschrotet
70 g (1/2 Cup) Sesam (oder geraspelte Nüsse nach Wahl)
Zitronensaft nach Konsistenz
etwas Meersalz
330 g Rote-Bete gegart und geraspelt mit ihrem Saft mit etwas Tabasco (rot)
auf Backpapier verteilen (1-2 mm dünn), Cracker-Größe einritzen, im Ofen bei 125°C etwa 1 h (variiert nach Dicke und Anfangsfeuchtigkeit des Teiges), ich teile sie kurz vor Schluss nochmals vollständig voneinander und drehe die Cracker für die letzten 10-20 min. um.
oder
330 g Karotten (und Edulisbeeren) ungegart, geraspelt, mit 1-3 EL Orangenschale und 25 g Ingwer geraspelt (orange)
oder
300 g Blaubeeren (wenn nötig Blaubeersaft statt Zitronensaft), weiße Mandeln statt Sesam, 1 reife Banane mit der Gabel zerdrückt, 2 TL Agaventicksaft, gut mit etwas Vanille (blau)
oder
330 g Apfel gerieben mit etwas Zimt (Nelke, Kardamom), evtl. 2 TL Agavendicksaft (gelb?)
330 g Pflaumen durch den Fleischwolf und nicht zu wenig Lebkuchengewürz, evlt. 2 TL Agavendicksaft
oder
Achtung, fast neues Rezept: + 330 g Zucchini mit viel grünem Rand geraspelt. Hierzu Zitronensaft gegen Limettensaft austauschen, abgeriebene Schale von Limetten (1-3 EL) hinzu fügen, den Sesam gegen Pistazien (30 g) und Kürbiskerne (40 g) austauschen, noch 1 TL Matcha (zum Kochen) (grün) – hier müssen viele Kräuter rein, damit es grün wird!
auf Backpapier verteilen (1-2 mm dünn), Cracker-Größe einritzen, im Ofen bei 125°C etwa 1 h (variiert nach Dicke und Anfangsfeuchtigkeit des Teiges), ich teile sie kurz vor Schluss nochmals vollständig voneinander und drehe die Cracker für die letzten 10-20 min.
Erdbeer-Pfefferminz-Eistee
Zutaten:
200 ml kalter Pfefferminztee
6 EL Erdbeerpüree
1 TL Limetten- oder Zitronensaft
2-3 Tropfen Tabasco
Eiswürfel nach belieben
Zur Dekoration: Pfefferminzstangen und Erdbeeren, evtl. noch Zitronenscheiben.
Zubereitung:
Vermischen sie den Tee und den Limettensaft, geben sie dann den Erdbeerpüree und das Tabasco hinzu und vermengen es ordentlich. Noch die Eiswürfel hinzufügen und mit den Pfefferminzstangen und den Erdbeeren dekorieren und servieren.
